The Police

28. Juni 2008, Messehalle Leipzig: The Police auf ihrer Reunion-Tour. Hier die Kurzfassung, die Geschichte der Band und wo du mit ihren Alben anfängst.

3–4 Minuten

Am 28. Juni 2008 standen The Police in Leipzig auf der Bühne, und ich war dabei. Es war das letzte Deutschland-Konzert ihrer großen Reunion-Tour. Meinen ausführlichen Bericht mit allen Eindrücken findest du auf einer eigenen Seite. Hier bekommst du die Kurzfassung, dazu die Geschichte der Band und ein paar Tipps, mit welchen Alben du einsteigen kannst.

Warum der Bericht auf einer eigenen Seite steht

Eigentlich sollte der Konzertbericht ganz normal hier im Blog erscheinen. Damals bissen sich aber ein paar WordPress-Plugins, und anders ließ sich das Ganze nicht lösen. Also bekam das Konzert eine eigene Seite und dieser Beitrag wurde zum Wegweiser. Den ganzen Bericht liest du hier: The Police Konzert in Leipzig.

Der Abend in Kurzform

Drei ältere Herren zwischen Mitte 50 und Mitte 60, eine bebende Halle und eine Energie, die ich so nicht erwartet hatte. Sting gab alles, Stewart Copeland trieb das Tempo am Schlagzeug mit einem breiten Lächeln voran, und Andy Summers spielte Gitarre wie ein Gott. Das Kuriose daran: Ich kannte die Band vorher kaum, meine Freundin hatte mich mitgeschleift. Danach stand fest, dass erst einmal eine CD gekauft werden muss.

Wer sind The Police?

The Police gründeten sich 1977 in London. Die klassische Besetzung bestand aus Sting an Bass und Gesang, Stewart Copeland am Schlagzeug und Andy Summers an der Gitarre. Ihr Sound war damals ungewöhnlich: Punk-Energie, Reggae-Rhythmen und Pop-Melodien in einem Trio, das klang wie eine viel größere Band.

Zwischen 1978 und 1983 veröffentlichten sie fünf Studioalben und lieferten Hits wie „Roxanne“, „Message in a Bottle“, „Walking on the Moon“ und „Every Breath You Take“. Auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs, nach dem Album „Synchronicity“, ging die Band getrennte Wege. Sting startete eine erfolgreiche Solokarriere, die anderen beiden widmeten sich eigenen Projekten.

Die Reunion-Tour 2007 und 2008

Nach über zwei Jahrzehnten Pause meldeten sich The Police im Februar 2007 bei der Grammy-Verleihung in Los Angeles zurück. Kurz darauf startete die Reunion-Tour, die am 28. Mai 2007 in Vancouver begann und am 7. August 2008 im Madison Square Garden in New York endete.

Ein paar Eckdaten:

  • 152 Konzerte in rund 15 Monaten
  • Einnahmen von rund 362 Millionen US-Dollar, damit gehörte die Tour zu den erfolgreichsten ihrer Zeit
  • In Deutschland spielte die Band unter anderem in Mannheim und Düsseldorf. Leipzig war am 28. Juni 2008 in der Messehalle der letzte Deutschland-Termin.
  • Als Andenken erschien im Herbst 2008 das Livealbum „Certifiable“, aufgenommen in Buenos Aires.

Was ist daraus geworden?

Mein damaliger Satz „Schade, dass es nichts Neues mehr von den Jungs geben wird“ hat sich bewahrheitet. Nach dem letzten Konzert in New York war Schluss, ein neues Album gab es nicht. Die drei gingen wieder ihre eigenen Wege: Sting tourt bis heute solo, Stewart Copeland schreibt Musik für Film, Bühne und Orchester, und Andy Summers macht neben der Musik auch als Fotograf von sich reden.

Wo du mit The Police anfängst

Wer die Band wie ich erst live kennengelernt hat, steigt am besten bei den Studioalben ein:

  • „Outlandos d’Amour“ (1978): roh und punkig, mit „Roxanne“
  • „Reggatta de Blanc“ (1979): mit „Message in a Bottle“ und „Walking on the Moon“
  • „Zenyatta Mondatta“ (1980) und „Ghost in the Machine“ (1981): reifer, mit mehr Klangfarben
  • „Synchronicity“ (1983): der Höhepunkt, mit „Every Breath You Take“

Noch mehr Konzerte und Musik

Ein paar Monate später ging es für mich übrigens nach Berlin zu Travis, wo es dann allerdings Ärger mit der Security und meiner Kamera gab. Und wenn du neue Musik entdecken willst, ohne gleich Geld auszugeben, schau in meinen Ratgeber Gratis-Musik im Web.

Mein Fazit

The Police in Leipzig war für mich eines dieser Konzerte, die man nicht vergisst, gerade weil ich die Band vorher kaum kannte. Dass es ihr letzter Auftritt in Deutschland war, macht den Abend im Nachhinein noch besonderer. Wenn du die Band noch nicht kennst, fang mit „Synchronicity“ an und dreh laut.

Kommentare

Ein Kommentar zu „The Police“

  1. […] Sehr sympathische Band, es war fantastisch! Die Vorband war ebenfalls sehr angenehm. Nur habe ich leider wieder den Namen vergessen. Ein gutes halbes Jahr vorher war ich übrigens schon bei The Police in Leipzig. […]

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