Das Colditzer Porzellanwerk und Ich

Das Colditzer Porzellanwerk steht stellvertretend für eine ganze Ära der deutschen Industriegeschichte. Von 1958 bis 1990 prägten die markanten Gebäude und Schornsteine nicht nur das Stadtbild von Colditz, sondern boten Tausenden Menschen Arbeit und Perspektive. Was einst als florierender VEB mit bis zu 5.000 Mitarbeitern die regionale Wirtschaft bestimmte, ist heute eine von der Natur zurückeroberte Industriebrache – ein stiller Zeuge des wirtschaftlichen Umbruchs nach der deutschen Wiedervereinigung. Diese persönliche Dokumentation nimmt Sie mit auf eine bewegende Zeitreise zu einem Ort, der exemplarisch für den Strukturwandel in den neuen Bundesländern steht.

Die Blütezeit des VEB Colditzer Porzellanwerk

Wichtigste Fakten auf einen Blick

  • Betriebszeitraum: 1958 bis 1990 (32 Jahre aktive Produktion)
  • Mitarbeiterzahl: Bis zu 5.000 Beschäftigte in der Hochphase
  • Organisationsform: VEB (Volkseigener Betrieb) im Kombinat mit Porzellanwerk Kahla
  • Standort: Industriegebiet Colditz, Sachsen
  • Bedeutung: Einer der größten Arbeitgeber der Region

Das Colditzer Porzellanwerk war weit mehr als nur eine Produktionsstätte – es war das wirtschaftliche Herzstück der gesamten Region. Im Kombinat mit dem traditionsreichen Porzellanwerk Kahla vereint, produzierte der Betrieb hochwertiges Gebrauchsporzellan für den nationalen Bedarf und Export. Die Dimensionen waren beeindruckend: Täglich strömten zwischen 1.000 und 1.500 Menschen zur Schichtübergabe über die Bahnhofstreppen zum Werksgelände.

5.000 Mitarbeiter in Spitzenzeiten
32 Jahre in Betrieb
1990 Jahr der Betriebsschließung

Die Organisation und Struktur des Betriebs

Als Teil der DDR-Planwirtschaft war das Werk straff organisiert. Die Eingliederung in das Kombinat mit Kahla ermöglichte eine koordinierte Produktion und Ressourcennutzung. Das Werksgelände umfasste nicht nur die Produktionshallen, sondern auch:

Infrastruktur des Werksgeländes

  • Produktionshallen – Mehrere große Fertigungsbereiche für verschiedene Produktionsschritte
  • Werkstätten und Instandhaltung – Für die Reparatur der werkseigenen Fahrzeuge (W 50, L 60, Trabant, B 1000)
  • Warenumschlagplatz – Mit eigenen Gleisanschlüssen für den Bahntransport
  • Verwaltungsgebäude – Für die kaufmännische und technische Betriebsführung
  • Soziale Einrichtungen – Kantine, Sanitäranlagen und Aufenthaltsräume

Eine persönliche Zeitreise: 15 Jahre später

Persönlicher Rückblick: Fünfzehn Jahre nach der letzten gemeinsamen Kontrollrunde mit meinem Großvater kehrte ich an diesen bedeutsamen Ort meiner Kindheit zurück. Was ich vorfand, war eine ergreifende Momentaufnahme des Wandels – ein Industriegelände, das von der Natur systematisch zurückerobert wird.

Das Porzellanwerk-Schild: Ein verblassendes Wahrzeichen

Das markante Werksschild war jahrzehntelang weithin sichtbares Erkennungszeichen des Betriebs. Im Laufe der Jahre verschwanden einzelne Buchstaben – das „rk“ ging zuerst verloren, später folgten weitere Teile. Um die verbliebenen Buchstaben vor weiterem Verfall zu schützen, wurden sie demontiert und im Colditzer Museum archiviert. Dort sind sie nun Teil der lokalen Industriegeschichte und für künftige Generationen bewahrt.

Der Treppenaufgang zum Bahnhof: Vom Strom der Massen zur Einsamkeit

Besonders eindrücklich zeigt sich der Wandel am ehemaligen Treppenaufgang zur Bahnstation. Diese Treppen waren zu Betriebszeiten zwischen 6:00 und 14:00 Uhr sowie zwischen 14:00 und 22:00 Uhr von einem regelrechten Menschenstrom bevölkert. Bei der Schichtübergabe drängten sich hier 1.000 bis 1.500 Arbeiterinnen und Arbeiter.

Damals (bis 1990)

  • Gepflegte Schotterwege
  • Wöchentliche Unkrautbekämpfung
  • Tausende Arbeitspendler täglich
  • Gut instand gehaltene Infrastruktur
  • Renoviertes Wartehäuschen

Heute (Stand 2024)

  • Vollständige Überwucherung durch Vegetation
  • Kaum noch begehbare Wege
  • Verwahrloste Gebäudereste
  • Natur erobert sich Raum zurück
  • Verfallenes Wartehäuschen
Erkenntnis: Die Geschwindigkeit, mit der die Natur unbewirtschaftete Flächen zurückerobert, ist beeindruckend. Was jahrelang durch wöchentliche Pflege kontrolliert wurde, verschwindet innerhalb weniger Jahre unter dichter Vegetation – vor allem schnellwachsende Birken prägen heute das Bild.

Das Werksgelände heute: Eine Bestandsaufnahme

Die Werkstätten und Instandhaltungsbereiche

Erinnerungen an den Fuhrpark

In den Werkstätten der Instandhaltung warteten ständig diverse Fahrzeuge auf Reparatur. Zum Fuhrpark gehörten typische DDR-Nutzfahrzeuge:

  • W 50 – Robuster 5-Tonnen-LKW aus IFA-Produktion
  • L 60 – Kleinlaster für leichtere Transportaufgaben
  • Trabant – Für Kurier- und Verwaltungsfahrten
  • B 1000 – Barkas-Transporter für Personen und Material

Kindheitserinnerung: Als Kind durfte ich in allen diesen Fahrzeugen mitfahren, während mein Großvater seine Runden drehte. Diese Erlebnisse prägten nachhaltig und vermitteln heute ein authentisches Gefühl für die damalige Arbeitswelt.

Der Warenumschlagplatz: Wo die Schienen enden

Besonders beeindruckend ist der ehemalige Warenumschlagplatz mit seinen Gleisanlagen. Die Infrastruktur war essentiell für den An- und Abtransport von Rohstoffen und fertigen Porzellanwaren. Heute bietet sich ein surreales Bild:

Zustand der Gleisanlagen heute

Die Schienen sind teilweise gekappt, an vielen Stellen von Vegetation überwuchert. Birken, die bekanntermaßen zu den schnellwachsendsten heimischen Baumarten gehören, haben sich zwischen den Schwellen angesiedelt. Die Geschwindigkeit ihres Wachstums verdeutlicht eindrücklich, wie viel Zeit seit der Betriebseinstellung vergangen ist – Birken können in günstigen Lagen jährlich bis zu einem Meter wachsen.

Der Hebekran: Stillstand in der Zeit

Der massive Hebekran auf dem Warenumschlagplatz steht noch immer – ein Monument industrieller Ingenieurskunst. Trotz massiver Überwucherung ringsum hat die robuste ostdeutsche Betonbauweise erstaunlich gut standgehalten. Nur vereinzelt hat sich Vegetation durch den Beton gebohrt. Der fortschreitende Rost an den Metallteilen ist jedoch das deutlichste Zeichen des wahren Alters – seit der Stilllegung 1990 sind über 34 Jahre vergangen.

Die historische Entwicklung im Zeitverlauf

1958

Gründung und Aufbau

Beginn der Produktion im neu errichteten VEB Colditzer Porzellanwerk. Aufbau der Belegschaft und Infrastruktur.

1960er-1980er

Blütezeit

Kontinuierliche Expansion auf bis zu 5.000 Mitarbeiter. Das Werk wird zum wichtigsten Arbeitgeber der Region und prägt das soziale Leben.

1989/90

Wende und Umbruch

Die politische Wende markiert den Beginn des Niedergangs. Mit der Währungsunion und dem Wegfall der Ostmärkte beginnt der Stellenabbau.

1990-1992

Schrittweise Stilllegung

Sukzessiver Abbau der Belegschaft bis zur vollständigen Betriebseinstellung. Tausende Arbeitsplätze gehen verloren.

1993-heute

Verfall und Rückeroberung

Das Gelände wird sich selbst überlassen. Die Natur erobert systematisch die Industriebrache zurück. Einzelne Gebäude werden abgerissen oder verfallen.

Das Colditzer Museum: Bewahrer der Industriegeschichte

Das Colditzer Museum spielt eine wichtige Rolle bei der Bewahrung der lokalen Industriegeschichte. Neben den geretteten Buchstaben des Werkschilds werden dort weitere Exponate und Dokumente zur Geschichte des Porzellanwerks ausgestellt. Das Museum dokumentiert damit nicht nur die Industriegeschichte, sondern auch die soziale und kulturelle Bedeutung des Werks für die Stadt Colditz.

Weiterführende Dokumentationen

Bildarchive und Dokumentationen

Verschiedene Institutionen haben sich der fotografischen Dokumentation des Porzellanwerks gewidmet:

  • Freiwillige Feuerwehr Colditz – Umfangreiche Bildergalerie mit historischen und aktuellen Aufnahmen des Werksgeländes
  • Eberhard Jasinski – Schwarz-Weiß-Dokumentation, die die Atmosphäre der Verfallsphase künstlerisch einfängt
  • Colditzer Museum – Historische Aufnahmen aus der Betriebszeit und archivierte Originalobjekte

Kollateralschäden der Wiedervereinigung

Der wirtschaftliche Strukturwandel

Das Colditzer Porzellanwerk ist exemplarisch für die dramatischen wirtschaftlichen Umbrüche in den neuen Bundesländern nach 1990. Die Ursachen für das Scheitern waren vielschichtig:

  • Wegfall der Ostmärkte – Die traditionellen Absatzmärkte in der Sowjetunion und anderen RGW-Staaten brachen zusammen
  • Konkurrenzdruck – Westdeutsche und internationale Konkurrenz mit modernerer Technik und Marketing
  • Währungsunion – Die 1:1-Umstellung machte ostdeutsche Produkte über Nacht unrentabel
  • Fehlende Modernisierung – Investitionsstau aus DDR-Zeiten konnte nicht schnell genug aufgeholt werden
  • Treuhand-Politik – Die Privatisierungsstrategie bevorzugte oft westdeutsche Investoren oder führte zur Zerschlagung

Die soziale Dimension

Für die betroffenen Familien bedeutete die Schließung einen tiefen Einschnitt. Innerhalb weniger Monate verloren Tausende Menschen nicht nur ihren Arbeitsplatz, sondern auch soziale Strukturen, die oft über Jahrzehnte gewachsen waren. Das Werk war Treffpunkt, Identifikationspunkt und Lebensmittelpunkt zugleich gewesen.

Persönliche Reflexion: Die Ambivalenz dieser Entwicklung ist deutlich spürbar. Einerseits hinterließ die Wiedervereinigung herbe Kollateralschäden wie die Schließung des Porzellanwerks und den Verlust Tausender Arbeitsplätze. Andererseits ermöglichte sie individuelle Chancen – Bildungswege wie das nachgeholte Abitur, Studium und berufliche Entwicklungen, die im alten System so nicht möglich gewesen wären. Diese Dualität aus Verlust und Gewinn prägt bis heute die Debatte über die deutsche Einheit.

Problematische Nachnutzung: Digitale Leichenfledderei

Kritische Beobachtung: Besonders problematisch sind Geschäftsverzeichnisse und Branchenportale, die längst geschlossene Unternehmen wie das Porzellanwerk Colditz weiterhin listen. Portale wie Kellysearch, Hotfrog und ähnliche Dienste versuchen offenbar, aus den letzten verfügbaren Informationen noch „bare Münze zu machen“ – eine Form der digitalen Leichenfledderei, die für Suchende irreführend und für die Geschichte des Unternehmens respektlos ist.

Colditz heute: Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Die Stadt Colditz, einst geprägt durch die Porzellanindustrie, hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten neu erfinden müssen. Der Tourismus, insbesondere rund um das berühmte Colditzer Schloss, spielt heute eine wichtigere Rolle. Kleinere und mittelständische Unternehmen haben sich angesiedelt, können aber die wirtschaftliche Bedeutung des einstigen Großbetriebs nicht ersetzen.

Lehren aus der Industriegeschichte

Was bleibt?

  • Bauliche Zeugnisse – Die verbliebenen Gebäudereste und das im Museum archivierte Werksschild
  • Kollektives Gedächtnis – Die Erinnerungen Tausender ehemaliger Mitarbeiter und ihrer Familien
  • Historische Lehrstunde – Exemplarische Bedeutung für den Strukturwandel in Ostdeutschland
  • Mahnung – Die Geschwindigkeit, mit der industrielle Strukturen verschwinden können
  • Naturdenkmal – Die beeindruckende Kraft der Natur, sich Raum zurückzuerobern

Ausblick: Erinnerungskultur und Denkmalpflege

Die Bewahrung der Industriegeschichte ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Während in Westdeutschland die Industriedenkmalpflege bereits seit den 1970er Jahren etabliert ist (siehe Zollverein in Essen oder Völklinger Hütte), steckt sie in den neuen Bundesländern noch in den Anfängen. Das Colditzer Porzellanwerk könnte – ähnlich wie andere ostdeutsche Industriestandorte – als authentischer Lernort für die Industriegeschichte der DDR und den Transformationsprozess nach 1990 dienen.

Möglichkeiten der Nachnutzung

Verschiedene Konzepte wären denkbar:

  • Dokumentationszentrum zur Porzellanindustrie in Sachsen
  • Industriemuseum mit Erlebnischarakter
  • Kombination aus Gedenkstätte und Naturerlebnisraum
  • Kreativwirtschaftlicher Standort unter Erhalt charakteristischer Gebäude
  • Bildungsstätte für Wirtschaftsgeschichte und Strukturwandel

Fazit: Ein Ort zwischen Wehmut und Wandel

Das ehemalige Colditzer Porzellanwerk ist mehr als eine verfallene Industriebrache. Es ist ein authentischer Geschichtsort, der die dramatischen Umbrüche der deutschen Einheit greifbar macht. Die persönliche Dokumentation 15 Jahre nach der letzten gemeinsamen Begehung zeigt eindrücklich, wie schnell industrielle Strukturen verschwinden und von der Natur zurückerobert werden können.

Die Geschichte des Werks steht exemplarisch für Tausende ähnlicher Schicksale in den neuen Bundesländern. Die Ambivalenz ist dabei unauflösbar: Die Schließung bedeutete massiven Arbeitsplatzverlust und soziale Verwerfungen, eröffnete aber gleichzeitig individuelle Chancen und Freiheiten, die das alte System nicht bot.

Für künftige Generationen ist es wichtig, solche Orte nicht einfach dem Verfall preiszugeben, sondern als Lernorte zu bewahren. Sie erzählen authentische Geschichte – von wirtschaftlichem Aufstieg und Fall, von menschlichen Schicksalen und gesellschaftlichem Wandel. Das Colditzer Porzellanwerk verdient es, in seiner Bedeutung erkannt und gewürdigt zu werden – als Mahnmal, Denkmal und Lernort zugleich.

Wann wurde das Colditzer Porzellanwerk gegründet und wann geschlossen?

Das VEB Colditzer Porzellanwerk wurde 1958 gegründet und war bis 1990 in Betrieb. Nach der deutschen Wiedervereinigung begann der schrittweise Stellenabbau, der innerhalb weniger Jahre zur vollständigen Betriebsschließung führte. In seiner 32-jährigen Geschichte beschäftigte das Werk in Spitzenzeiten bis zu 5.000 Mitarbeiter und war damit einer der größten Arbeitgeber der Region Colditz.

Was gehörte zum Kombinat des Colditzer Porzellanwerks?

Das Colditzer Porzellanwerk war organisatorisch im Kombinat mit dem traditionsreichen Porzellanwerk Kahla verbunden. Diese Kombination ermöglichte eine koordinierte Produktion und effizientere Ressourcennutzung innerhalb der DDR-Planwirtschaft. Beide Werke produzierten hochwertiges Gebrauchsporzellan für den nationalen Bedarf und Export in andere sozialistische Länder.

Wo sind heute noch Überreste des Porzellanwerks zu sehen?

Teile des ehemaligen Werksgeländes sind noch vorhanden, allerdings stark verfallen und von Vegetation überwuchert. Die charakteristischen Buchstaben des Werkschilds wurden demontiert und im Colditzer Museum archiviert, um sie vor weiterem Verfall zu schützen. Verschiedene Fotografen und Institutionen wie die Freiwillige Feuerwehr Colditz und der Fotograf Eberhard Jasinski haben umfangreiche Bildarchive angelegt, die den Zustand des Geländes dokumentieren.

Warum musste das Colditzer Porzellanwerk nach der Wende schließen?

Die Schließung war auf mehrere Faktoren zurückzuführen: den Wegfall der traditionellen Ostmärkte in der Sowjetunion und anderen RGW-Staaten, den massiven Konkurrenzdruck durch westdeutsche und internationale Hersteller, die Währungsunion, die ostdeutsche Produkte über Nacht verteuerte, sowie den jahrelangen Investitionsstau aus DDR-Zeiten. Die Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt trug ebenfalls zur Schließung vieler ostdeutscher Betriebe bei.

Welche Fahrzeuge gehörten zum Fuhrpark des Porzellanwerks?

Zum Fuhrpark der Werkstätten und Instandhaltung gehörten typische DDR-Nutzfahrzeuge: der robuste W 50 (5-Tonnen-LKW aus IFA-Produktion), der kleinere L 60 für leichtere Transportaufgaben, Trabant-Fahrzeuge für Kurier- und Verwaltungsfahrten sowie der Barkas B 1000 als vielseitiger Transporter für Personen und Material. Diese Fahrzeuge wurden in der werkseigenen Werkstatt gewartet und repariert.

Kommentare

3 Antworten zu „Das Colditzer Porzellanwerk und Ich“

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  2. Avatar von Joachim Wiemann
    Joachim Wiemann

    Hallo Patrick,
    ich durchforste immer mal wieder das „Netz“ nach Vergangenem. Dazu zählt Colditz, wo ich aufgewachsen bin, zur Schule ging und schließlich in Grimma das Abitur ablegte. 1976 machte ich die „Flocke“ und lebe seitdem am Bodensee.
    Die „Porzeline“ (Volksmund) interessiert mich insofern, als dort meine Mutter von 58 bis zur Rente 88 in der Gießerei beschäftigt war. Ich selbst habe in den Ferien bei den Elektrikern gejobbt (sagt man heute) und auf dem genannten Bahnsteig habe ich den Zug nach Grimma bestiegen. –
    Nun ja, wen interessierts. Alte Zeiten eben. Beste Grüße

  3. Avatar von Mathias Schmidt
    Mathias Schmidt

    Von diesem Wartehäusschen bin ich auch allmorgendlich von 1977 bis 1980 in die MAG zum Abimachen nach Grimma gegurkt. Mit dem elend langen Zwischenaufenthalt in Großbothen. Ich glaue, das war immer sooo zeitig, dass diese Uhrzeiten heute gar nicht mehr auf den Weckern draufstehen.

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