Modellbau-Alufelgen für einen Monstertruck 1:5

Sah top aus, ließ sich aber mit der bloßen Hand eindrücken: meine erste Monstertruck-Alufelge in 1:5 – und wie du Rechenfehler im Fräsprogramm vermeidest.

10–15 Minuten

Im Juli 2007 habe ich mich endlich an Alufelgen für einen Monstertruck im Maßstab 1:5 gewagt. Die Zeichnung hatte ich schon vor Äonen fertig, nur nie die Zeit. Dann war das Werk vollbracht, dachte ich jedenfalls. Hier steht, was schiefging, und was du daraus für eigene Frästeile lernen kannst.

Der erste Eindruck: richtig gut

Frisch aus der Maschine sah die Felge schon mal gut aus. Für die erste Monstertruck-Alufelge in 1:5 war ich zufrieden. Ein paar kleine Riefen im Stern, also in den Speichen, aber ansonsten top.

Wer meine ersten Felgen am 1:10er kennt, weiß, dass ich nicht ganz bei null angefangen habe. Eine 1:5er-Felge ist aber eine andere Hausnummer. Sie ist größer, schwerer und muss deutlich mehr aushalten, denn so ein Monstertruck landet nach Sprüngen mit ordentlich Gewicht auf den Rädern.

Das große Aber: ein Stern zum Eindrücken

Dann kam das große Aber. Den Stern konnte ich mit der bloßen Hand eindrücken. Was war passiert? Eigentlich nicht viel: Ich hatte mich verrechnet. Hätte ich das Programm mal nicht so lange liegen lassen.

Ein Maurer wäre über eine auf 5 Millimeter genaue Bearbeitung vielleicht glücklich gewesen. Bei einer Felge, deren Speichen ein paar Millimeter stark sein sollen, ist das der Unterschied zwischen stabil und Alufolie.

Wie man sich bei einem Fräsprogramm verrechnet

Fehler in CNC-Programmen sind selten spektakulär, sondern fast immer banal. Die häufigsten Quellen:

  • Werkzeugradius vergessen oder doppelt berücksichtigt. Wird die Fräserbahn auf der falschen Seite der Kontur geführt, fehlt plötzlich ein ganzer Fräserdurchmesser Material.
  • Falscher Nullpunkt. Sitzt der Werkstücknullpunkt in Z ein paar Millimeter zu tief, wird jede Tasche entsprechend tiefer.
  • Vorzeichen und Einheiten. Ein Minus vergessen, Zoll und Millimeter verwechselt, Radius statt Durchmesser eingegeben.
  • Alte Annahmen. Wer ein Programm monatelang liegen lässt, weiß nicht mehr, welches Werkzeug, welcher Rohling und welche Spannung gemeint waren. Genau das ist mir passiert.

So vermeidest du den Felgen-Totalschaden

  1. Simulieren. Lass die Werkzeugbahnen vor dem ersten Span in der Software durchlaufen und schau dir das virtuelle Ergebnis aus allen Richtungen an.
  2. Probelauf in weichem Material. Ein Durchlauf in Hartschaum, Holz oder Kunststoff kostet wenig und zeigt Fehler, bevor teures Aluminium auf dem Tisch liegt.
  3. Einrichteblatt anlegen. Notiere Werkzeuge, Nullpunkt, Rohteilmaße und Spannmittel zum Programm. Dann klappt es auch nach einem halben Jahr Pause.
  4. Zwischendurch messen. Nach dem ersten Arbeitsgang kurz mit dem Messschieber prüfen, ob die Wandstärken stimmen.
  5. Mindestwandstärken festlegen. Leg in der Konstruktion fest, wie dünn Speichen und Felgenbett höchstens werden dürfen, und prüf das im Modell nach.

Worauf es bei der Konstruktion ankommt

Eine Felge sieht simpel aus, muss aber einiges können: Sie überträgt das Antriebsmoment von der Nabe auf den Reifen, fängt Landungen ab und soll dabei möglichst leicht sein. Ein paar Grundregeln helfen:

  • Höhe schlägt Breite. Die Biegesteifigkeit eines rechteckigen Speichenquerschnitts wächst mit der dritten Potenz der Höhe, aber nur linear mit der Breite. Doppelt so hoch heißt achtmal so steif, doppelt so breit nur doppelt so steif. Wer Gewicht sparen will, macht Speichen also lieber schmal und hoch als breit und flach.
  • Radien statt scharfer Ecken. An scharfkantigen Übergängen, etwa zwischen Speiche und Nabe, sammeln sich die Spannungen. Dort entstehen bei Dauerbelastung zuerst Risse. Ein sauberer Radius verteilt die Last. Beim Fräsen ist der kleinste Innenradius ohnehin durch den Fräserradius vorgegeben, das solltest du in der Zeichnung gleich berücksichtigen.
  • Die Nabe nicht zu dünn machen. Hier sitzen Mitnehmer und Radmutter, hier wird das ganze Drehmoment übertragen. Am Nabenbereich zu sparen, lohnt sich nicht.
  • Rundlauf prüfen. Eine Felge, die eiert, erzeugt bei hohen Drehzahlen Vibrationen. Die gehen auf Lager, Antriebswellen und Fahrwerk.

Welches Aluminium für RC-Felgen?

Für Felgen und andere Frästeile im Modellbau werden meist zwei Legierungen genommen:

LegierungEigenschaftenEloxieren
EN AW-6082 (AlSi1MgMn)gut zerspanbar, mittlere Festigkeit, günstigsehr gut
EN AW-7075 (AlZnMgCu)hohe Festigkeit, etwas teurergut, Farben teils weniger gleichmäßig

Kupferhaltige Automatenlegierungen lassen sich zwar prima zerspanen, aber schlecht eloxieren. Wer seine Felgen später farbig haben will, sollte das schon beim Material bedenken. Wie das Eloxieren funktioniert, habe ich in einem eigenen Beitrag übers Eloxieren beschrieben.

Wie es weiterging

Damals hatte ich versprochen, mich zu melden, sobald das Projekt ein gutes Ende nimmt. Ein paar Tage später war es so weit. Wie das lief, steht gleich im nächsten Abschnitt.

Andere Felgentypen und Maßstäbe waren damals schon in Planung. Eine Auswahl an Alufelgen für RC-Cars in 1:10 und 1:5 gibt es bei Modellbau Sieghard.

Klappe die Zweite: der zweite Anlauf

Fünf Tage nach dem Desaster mit dem eindrückbaren Stern war die zweite Monstertruckfelge fertig. Programm angepasst, neu gefräst, und diesmal sah das Ergebnis deutlich besser aus.

Programm angepasst, Felge gerettet

Was passiert, wenn man sich im Fräsprogramm verrechnet, hast du oben gesehen: Der Stern der ersten Felge ließ sich mit der bloßen Hand eindrücken. So weit kam es diesmal zum Glück nicht.

Nach der Korrektur sah die Felge deutlich besser aus, und diesmal hielt der Stern, was er versprach. Fertig war sie damit aber noch nicht. Es fehlten noch die Besonderheiten, die ich einarbeiten wollte, und ein ordentliches Stück Politur. Danach sollte es ab auf die Piste gehen.

„Nie wieder kleben“

Die vier Felgen sollten etwas Besonderes werden. Mein Motto damals: „Nie wieder kleben.“

Wer RC-Cars fährt, kennt das Problem. Bei den meisten Modellen wird der Reifen mit Sekundenkleber auf die Felge geklebt, damit er bei Vollgas nicht durchrutscht oder von der Felge springt. Das funktioniert, hat aber Nachteile:

  • Ein abgefahrener Reifen lässt sich kaum sauber entfernen. Oft landen Felge und Reifen gemeinsam im Müll.
  • Löst sich die Klebung an einer Stelle, eiert das Rad oder der Reifen schlägt Falten.
  • Wer verschiedene Reifenprofile für unterschiedliche Untergründe fahren will, braucht für jedes Profil eigene Felgen.

Beadlock: klemmen statt kleben

Die Alternative heißt Beadlock. Dabei wird der Reifenwulst, im Englischen „bead“, zwischen Felge und einem äußeren Ring eingeklemmt, der mit vielen kleinen Schrauben festgezogen wird. Kleber braucht es keinen.

Das bringt einige Vorteile:

  • Reifen lassen sich jederzeit wechseln.
  • Die Einlage im Reifen ist zugänglich und kann getauscht werden.
  • Bei großen Maßstäben hält die Verbindung auch hohe Kräfte zuverlässig.

Es gibt aber auch Nachteile: Beadlock-Felgen sind schwerer, haben mehr Teile, und die vielen kleinen Schrauben wollen regelmäßig kontrolliert werden. Bei 1:5er-Modellen und bei Scale-Crawlern sind Beadlocks heute trotzdem weit verbreitet. Bei schnellen 1:10er-Rennautos zählt dagegen jedes Gramm, dort wird nach wie vor meist geklebt.

Wenn doch geklebt wird: so hält es

Reifenwulst und Felgenbett vorher mit Isopropanol entfetten. Den Reifen mit einem Gummiband rundherum in die Felge drücken, damit der Wulst sauber sitzt. Dann dünnflüssigen Sekundenkleber für Reifen in kleinen Portionen in den Spalt laufen lassen, erst innen, dann außen, und jeweils aushärten lassen. Kleine Entlüftungslöcher im Reifen sorgen dafür, dass er beim Einfedern nicht wie ein Ballon reagiert.

Aluminium auf Hochglanz polieren

Bleibt noch die Politur. Aluminium bekommst du mit etwas Geduld auf Spiegelglanz:

  1. Frässpuren und Riefen entfernen. Mit Schleifpapier in steigender Körnung arbeiten, etwa von 400 über 800 und 1.000 bis 2.000. Nass schleifen hilft, das Papier setzt sich weniger zu.
  2. Vorpolieren. Mit einer groben Polierpaste und einer Sisal- oder harten Filzscheibe die Schleifspuren herausarbeiten.
  3. Hochglanz. Mit einer feinen Polierpaste und einer weichen Schwabbelscheibe nacharbeiten, bis die Oberfläche spiegelt.
  4. Reinigen. Pastenreste mit einem fettlösenden Reiniger entfernen.
  5. Schützen. Blankes Aluminium läuft mit der Zeit matt an. Wachs oder Klarlack helfen, dauerhafter ist eine Eloxalschicht.

Vorsicht an der Poliermaschine

Polierscheiben können Werkstücke mit voller Wucht aus der Hand reißen und wegschleudern. Halte das Teil immer so, dass die Scheibe von der Kante wegläuft, nicht in sie hinein. Trag eine Schutzbrille und keine weiten Ärmel, und arbeite nie mit Handschuhen, die sich aufwickeln können.

Die Gewinnspiel-Felgen und was du beim Kauf beachten solltest

Im November 2008 habe ich einen kompletten Satz Alufelgen verlost, der gerade mal 30 Stunden vorher von der Fräse gekommen war. Gewinnen konnte man ihn drüben im Forum von RCSky.

Frisch von der Maschine: die Gewinnspiel-Felgen

Das Gewinnspiel lief auf RCSky, direkt zum Thread geht es hier. Allen Teilnehmern habe ich damals viel Erfolg gewünscht. Gelaufen ist die Verlosung natürlich längst, der Thread steht aber bis heute im Forum.

Die Felgen hatten zwei Besonderheiten. Für die Hinterachse habe ich ihnen ein extra Tiefbett verpasst, das Design war insgesamt sehr speziell. Und um sich noch etwas mehr von den billigen verchromten ABS-Kunststofffelgen abzuheben, gab es eine extra Hochglanzpolitur obendrauf. Für das volle Pling-Pling-Gefühl eben.

Ein fettes Dankeschön ging damals an den RC Shop Modellbausieghard für die maschinelle Unterstützung. Dort gab es noch massig weitere Designs von Alufelgen, und den Shop mit Felgen in 1:10, 1:8 und 1:5 gibt es bis heute.

Dass so ein Satz Felgen nicht beim ersten Versuch perfekt wird, wusste ich zu dem Zeitpunkt schon aus eigener Erfahrung. Bei der ersten Monstertruckfelge in 1:5 hatte ich mich 2007 verrechnet, wie oben beschrieben. Beim zweiten Anlauf passte es dann.

Was ist ein Tiefbett, und warum hinten?

Beim Tiefbett liegt der Felgenstern weit innen, davor sitzt ein breiter, hochgezogener Felgenrand. Von außen sieht das Rad dadurch tief und breit aus, so wie man es von getunten Autos kennt. Im Fachjargon heißt das auch „Deep Dish“.

An der Hinterachse macht das optisch am meisten her. Breitere Räder mit tiefem Bett hinten und schmalere Felgen vorn ergeben den klassischen Tuning-Look. Bei einem RC-Car musst du dabei zwei Dinge im Blick behalten:

  • Platz in der Karosserie: Ein breiteres Rad steht weiter nach außen. Schleift es beim Einfedern oder Lenken an der Karosserie, hast du ein Problem.
  • Spurweite: Mehr Spurweite verändert das Fahrverhalten. Für Show-Modelle ist das egal, im Rennen kann es die Balance zwischen Vorder- und Hinterachse verschieben.

Alu oder Kunststoff?

Billige Kunststofffelgen mit Chromoptik haben ihre Berechtigung, nur eben nicht für Leute, die das Pling-Pling-Gefühl suchen. Ein ehrlicher Vergleich:

KriteriumAlufelgeKunststofffelge
Optikhochwertig, polierbar, eloxierbarChrom blättert gern ab
Gewichtmeist schwererleicht
Crashkann sich verbiegenbricht eher, ist aber flexibel
Preisdeutlich teurergünstig
Typischer EinsatzScale, Show, Crawler, TuningRennsport, Einsteiger, Bashing

Das Gewicht wird gern unterschätzt. Eine Alufelge ist in der Regel schwerer als eine Kunststofffelge. Mehr rotierende Masse heißt etwas trägere Beschleunigung. Im Rennsport sind deshalb leichte Kunststofffelgen verbreitet. Bei Crawlern ist das Mehrgewicht unten am Rad dagegen sogar erwünscht, weil es den Schwerpunkt senkt. Dort sind Alufelgen mit Beadlock-Ring beliebt, die den Reifen mechanisch festklemmen. Und für ein Show-Modell, das hauptsächlich im Regal steht, zählt ohnehin nur der Glanz.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Die Aufnahme: Bei 1:10 ist ein 12-mm-Sechskant der verbreitete Standard, bei 1:8 sind es meist 17 mm. Bei 1:5 gibt es je nach Hersteller eigene Systeme, zum Beispiel eine Vierkantaufnahme. Prüf das vor dem Kauf in der Anleitung deines Modells.
  • Durchmesser und Breite: Felge und Reifen müssen zueinander passen. Ein Reifen, der zu stramm oder zu locker sitzt, lässt sich nicht sauber verkleben und eiert.
  • Offset: Der Offset, also die Einpresstiefe, bestimmt, wie weit das Rad nach außen steht. Damit änderst du die Spurweite, und hier entscheidet sich auch, ob das Rad in die Karosserie passt.
  • Rundlauf: Gute Felgen sind aus dem Vollen gedreht und gefräst. Sie laufen sauber rund, was bei hohen Geschwindigkeiten Vibrationen erspart.
  • Befestigung: Radmuttern mit Sicherung verwenden und nach den ersten Fahrten kontrollieren. Alugewinde verzeihen kein Überdrehen.

Polieren oder eloxieren?

Eine Hochglanzpolitur sieht spektakulär aus, ist aber empfindlich. Blankes Aluminium bildet an der Luft eine dünne Oxidschicht und wird mit der Zeit matt. Beim Eloxieren wird diese Oxidschicht gezielt dicker aufgebaut und lässt sich sogar einfärben. Das schützt deutlich besser. Wie aufwendig das in der heimischen Hexenküche sein kann, habe ich beim Eloxieren beschrieben.

Pflege fürs Pling-Pling-Gefühl

Polierte Felgen bleiben nur glänzend, wenn du dich um sie kümmerst. Nach der Fahrt den groben Dreck mit einem Pinsel oder Druckluft entfernen und mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel nachwischen. Danach gut trocknen.

Ist der Glanz weg, hilft eine Metallpolitur für Aluminium und ein weiches Tuch. Finger weg von säurehaltigen Felgenreinigern aus dem Autozubehör: Die können blankes und eloxiertes Aluminium angreifen und fleckig machen. Wer seine Felgen länger lagert, schützt sie mit etwas Wachs.

Du willst selbst etwas verlosen?

Eine Verlosung ohne Einsatz ist kein Glücksspiel und damit grundsätzlich kein Problem. Schreib aber klare Teilnahmebedingungen: Wer darf mitmachen, bis wann, wie wird ausgelost, wie wird der Gewinner benachrichtigt. Und frag nur die Daten ab, die du für den Versand wirklich brauchst. Auf Plattformen wie Instagram gelten zusätzlich deren eigene Regeln für Gewinnspiele.

Aus heutiger Sicht (2026)

Vieles, was 2007 mühsam war, geht heute leichter. CAM-Programme simulieren den Materialabtrag inzwischen standardmäßig, kommerzielle Pakete ebenso wie Open-Source-Lösungen. Fehler wie meiner fallen so oft schon am Bildschirm auf.

Dazu kommt der 3D-Drucker. Einen Prototyp der Felge druckst du in ein paar Stunden aus Kunststoff, steckst ihn auf die Achse und prüfst Passung, Einpresstiefe und Optik, bevor ein Gramm Aluminium zerspant wird. Einen Überblick über die Technik findest du in meinem Beitrag 3D-Druck – der Überblick.

Häufige Fragen

Lohnen sich Alufelgen für ein RC-Car überhaupt?

Alufelgen sind stabiler und präziser als die meisten Kunststofffelgen und sehen einfach gut aus. Dafür sind sie schwerer und teurer. Gerade bei schnellen Modellen bringt zusätzliche ungefederte Masse Nachteile im Fahrverhalten, für Show-Modelle und Großmaßstäbe sind sie dagegen oft erste Wahl.

Kann ich Felgen auch aus dem 3D-Drucker fahren?

Für leichte Modelle und Prototypen ja, mit zähen Materialien wie PETG oder Nylon. Bei schweren 1:5er-Monstertrucks stoßen gedruckte Felgen schnell an ihre Grenzen. Zum Anprobieren und Testen sind sie aber ideal.

Kann man fertige Alufelgen nachträglich färben?

Ja, durch Eloxieren. Die Felge muss dafür aus einer geeigneten Legierung bestehen und vorher völlig sauber und fettfrei sein.

Welche Sechskantaufnahme haben RC-Felgen in 1:10?

Bei den meisten Autos in 1:10 ist es ein 12-mm-Sechskant. Einige größere Bashing-Modelle nutzen 14 oder 17 mm. Ein Blick in die Anleitung oder Ersatzteilliste deines Modells klärt das sicher.

Wie bekomme ich polierte Alufelgen wieder glänzend?

Mit einer Metallpolitur für Aluminium und einem weichen Tuch. Vorher gründlich reinigen, damit kein Sand mitpoliert wird und Kratzer hinterlässt.

Mein Fazit

Der eingedrückte Stern hat mich damals richtig geärgert, war aber eine gute Lektion: Ein Programm, das man lange liegen lässt, muss man vor dem Fräsen komplett neu prüfen. Heute würde ich jede neue Felge zuerst simulieren und als Druckteil anprobieren. Das spart Material, Zeit und Nerven.

Kommentare

12 Kommentare zu „Modellbau-Alufelgen für einen Monstertruck 1:5“

  1. Avatar von rouge

    Die sehen aber toll aus 😉

  2. Avatar von admin
    admin

    🙂 jaja ^^ Die nächsten haben dann auch ein Fräsbild und sind poliert. 🙂 Hier war es ziemlich sinnlos, bei einer Wandstärke von 1mm… 😉

  3. Avatar von rouge

    Klaro – ein bisschen „Pling Pling“ muss ja sein 🙂 Ja wäre wohl keine gute Idee gewesen.

  4. Avatar von Ole

    Verstehe ich das richtig? Du setzt dich an eine CNC-Maschiene und fertigst deine Felgen selber?

    Damit lässt sich bei eBay doch bestimmt ne Menge Schotter verdienen, oder?

  5. Avatar von Patrick
    Patrick

    Jup setze ich mich an eine CNC Maschine. 🙂 Lohnt sich aber nicht die zu verkaufen. 🙂 Zumindest nicht über EBay, wenn man Gewinn erzielen möchte. Als Werbung ist es nicht schlecht.

  6. Avatar von Buck

    Nett!
    Ich habe eine Drehbank und eine Fräsmaschine, vielleicht finden wir da Synergien 🙂

  7. Avatar von Patrick

    Heehee.. Habe ich auch alles da. 🙂 Was haste denn vor?

  8. Avatar von Buck

    Ich baue mir so einen hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=DGmqRgjdUYM

    Allerdings ist das Projekt momentan (wie so viele) gerade auf Eis gelegt 🙁

  9. Avatar von Patrick

    🙂 Na ich will erstmal einfach anfangen. So ein „normales“ RC Car wäre schonmal ein Anfang. ^^ Habe aber noch nicht die nötige Technologie für die Bodenplatte. Das wird aber noch alles. Kann sich nur noch um Jahre handeln. LOL Das sind erstmal nur alles gespinnste, ja wenn ich mal Zeit habe…

  10. Avatar von Ralf Schwabe
    Ralf Schwabe

    Hallo Patrick womit hast du die denn gefertigt mit welcher Fräse wäre nett wenn du mir darüber bescheid geben könntest.Die Zeichnung hast du die selber gemacht oder wo bekommt man sowas her. wäre nett eine Antwort von dir zu bekommen Mfg Ralf

  11. Avatar von Patrick
    Patrick

    Gefertigt sind die Felgen auf einer Drehmaschine Knuth 410 und einer Optimum BF 46 Vario. Die Zeichnungen ist selbst erstellt auf der Software PC Dreh und PC Fräsen.

  12. Avatar von Alufelgen
    Alufelgen

    Da kann man nur staunen was alles möglich ist. Aber es ist ein super Effekt.

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